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Corona Updates

Fragen, Antworten, Updates

Stand: 6. Juli 2021

Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

 

So wird für die Betroffenen bis zum 30. September 2021 in der Regel die Möglichkeit eingeräumt, Steuerzahlungen zinslos zu stunden; ebenso soll auf die Vollstreckung rückständiger Steuerschulden verzichtet werden. Dies verschafft den Steuerpflichtigen eine Zahlungspause gegenüber dem Finanzamt.

 

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Vorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft- und zur Gewerbesteuer herabzusetzen. Für die konkrete Inanspruchnahme der beschriebenen Steuererleichterungen setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrem Finanzamt in Verbindung. Geht es Ihnen um die Stundung der Gewerbesteuer, ist Ihr zuständiger Ansprechpartner die Gemeinde-/Stadtverwaltung, da dieser die Festsetzung und Erhebung der Steuern obliegt, in den Stadtstaaten ist Ihr zuständiges Finanzamt der richtige Ansprechpartner. Geht es um die Versicherungsteuer, sprechen Sie bitte das Bundeszentralamt für Steuern an.

 

Die folgenden FAQ sollen Ihnen einen kurzen Überblick über die näheren Einzelheiten der entsprechenden Maßnahmen geben. Die Ausführungen gelten als allgemeine Hinweise im Umgang mit den sich aufdrängenden Fragestellungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Die Entscheidung im Einzelfall obliegt nach wie vor den Finanzämtern, den Kommunen beziehungsweise den weiteren Ansprechpartnern.

 

Bitte beachten Sie, dass das Dokument laufend an die aktuelle Situation und die sich ergebenden Fragestellungen angepasst wird.

 

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Quelle/Fremdlink bundesfinanzministerium.de

Damit möglichst alle gut durch diese Krise kommen, stellt die Bundesregierung umfassende Unterstützung bereit: Die Überbrückungshilfen für Unternehmen wurden kontinuierlich weiterentwickelt und stehen als Überbrückungshilfe III Plus bis zum 30. September 2021 zur Verfügung. Für Soloselbstständige bietet die Neustarthilfe Plus bis Ende September 2021 zielgerichtete Unterstützung. Darüber hinaus gibt es Hilfen der Länder für Härtefälle, ein umfangreiches Kredit-Sonderprogramm der KfW sowie zahlreiche steuerliche und weitere Erleichterungen. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten aktuellen Hilfen im Überblick.

 

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*Quelle/Fremdlink.bundesfinanzministerium.de

Viele Soloselbstständige haben nur geringe Fixkosten

Die offiziellen FAQ zur Neustarthilfe wurden weitgehend neu gefasst. Danach kann sie auch von Ein-Personen-Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen werden. Außerdem können Anträge jetzt auch über prüfende Dritte gestellt werden.

 

Soloselbstständige und Kapitalgesellschaften mit einem Gesellschafter (Ein-Personen-Kapitalgesellschaften), die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 EUR erhalten. Anträge können seit dem 16.2.2021 gestellt werden. Details der Neustarthilfe, zum Beispiel zur Anrechenbarkeit von Einnahmen und Umsätzen, werden in den  FAQ von BMF und BMWi erläutert.

 

Antragsberechtigung für die Neustarthilfe

Antragsberechtigt für die Neustarthilfe sind

  • Soloselbstständige, die ihre selbstständige Tätigkeit im Haupterwerb ausüben (mind. 51 Prozent);
     
  • Ein-Personen-Kapitalgesellschaften, bei denen der überwiegende Teil (mind. 51 Prozent) Einkünfte sind, die – wenn sie von einer natürlichen Person erzielt würden – als gewerbliche oder freiberufliche Einkünfte geltend würden. Außerdem muss der Gesellschafter der Ein-Personen-Kapitalgesellschaft 100 Prozent der Anteile an der Gesellschaft halten und in einem Umfang von mindestens 20 vertraglich vereinbarten Arbeitsstunden je Woche von der Gesellschaft beschäftigt werden.

 

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*Quelle/Fremdlink.haufe.de

Zur weiteren Bekämpfung der Corona-Folgen und Stärkung der Binnennachfrage wurden weitere steuerliche Maßnahmen beschlossen.

Das Dritte Corona-Steuerhilfegesetz bündelt weitere Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der pandemiebedingten Einschränkungen. Es soll Familien und Unternehmen finanziell unterstützen.

 

Die Bedeutung des  3. Corona-Steuerhilfegesetzes darf allerdings nicht zu hoch angesetzt werden. Die beschlossenen Maßnahmen wirken eher punktuell. Nach dem 1. Corona-Steuerhilfegesetz und dem 2. Corona-Steuerhilfegesetz versucht das neue Gesetz wiederum, betroffene Steuerpflichtige zu unterstützen. Darüber hinaus enthält das Gesetz aber in der Form eines Kindergeldzuschlags eine Maßnahme, die viele Steuerpflichtige betrifft.  

 

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*Quelle/Fremdlink haufe.de

Dritte Phase von November 2020 bis Juni 2021

Diese FAQ erläutern einige wesentliche Fragen zur Handhabung der dritten Förderphase des Bundesprogramms „Corona-Überbrückungshilfe“ (von November 2020 bis Juni 2021). Sie sind als Hintergrundinformationen für antragsberechtigte Unternehmen bzw. Steuerberater/innen (inklusive Steuerbevollmächtigten), Wirtschaftsprüfer/innen, vereidigte Buchprüfer/innen sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (im Folgenden: prüfende Dritte) gedacht.

 

Stand 01.03.2021 (Fragen mit geändertem Text gelb markiert, Updates kursiv dargestellt)

 

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*Quelle/Fremdlink ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise lässt der Fiskus die Zügel lockerer und gewährt Steuerzahlern verschiedene Erleichterungen: von Stundungen bis hin zu Vorauszahlungssenkungen und Teilwertabschreibung.

1. Befreiung von Umsatzsteuer-Sonderzahlungen

Beantragen Sie bis zum 10. Februar 2021 bei monatlicher Abgabeverpflichtung der Umsatzsteuer-Voranmeldungen eine Dauerfristverlängerung nach §§ 46 bis 48 Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV) gibt es zwei gute Nachrichten für Sie. Stimmt das Finanzamt zu, müssen Sie die Umsatzsteuer-Voranmeldung immer einen Monat später als gesetzlich vorgeschrieben ans Finanzamt übermitteln. Zum anderen haben sich Bund und Länder aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie darauf verständigt, dass die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung von 1/11 der Vorsteuerjahres-Umsatzsteuerzahlung auf Antrag wegfällt oder wieder erstattet wird (siehe unter anderem Ministerium der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg).

 

2. Herabsetzungsantrag für Gewerbesteuervorauszahlungen

Sind Sie wegen der Corona-Krise auf jeden Cent angewiesen, um die finanzielle Liquidität Ihres Handwerksbetriebs zu stärken, können Sie die Minderung der laufenden Gewerbesteuervorauszahlungen für 2021 beantragen. Die Anträge sind in der Regel beim Finanzamt und nicht bei der Gemeinde zu stellen und die Finanzämter sind dazu angehalten, die Anträge nicht zu streng zu prüfen. Gibt ein Unternehmer an, dass er unmittelbar und nicht unerheblich negativ von der Corona-Krise betroffen ist, dürfte die Reduzierung der Vorauszahlungen 2021 auf null Euro kein Problem sein (gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbehörden v. 25.01.2021).

 

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*Quelle/Fremdlink deutsche-handwerks-zeitung.de

Viele Soloselbstständige haben nur geringe Fixkosten

Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 EUR erhalten. Anträge können seit dem 16.2.2021 gestellt werden.

 

 

Dies gab das  BMF am 16.2.2021 in einer Pressemitteilung bekannt. Details der Neustarthilfe, zum Beispiel zur Anrechenbarkeit von Einnahmen und Umsätzen, werden jetzt auch in den  FAQs von BMF und BMWi erläutert.

 

Neuststarthilfe: Höhe

Die Neustarthilfe beträgt danach einmalig 50 Prozent eines 6-smonatigen Referenzumsatzes, maximal aber 7.500 EUR. Die volle Neustarthilfe wird gewährt, wenn der Umsatz der oder des Soloselbstständigen während des Förderzeitraums Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zum Referenzumsatz um mehr als 60 Prozent zurückgegangen ist. Der Referenzumsatz ist im Normalfall das 6-fache des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes des Jahres 2019.

 

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*Quelle/Fremdlink haufe.de

Stand: 3. Februar 2021

Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

 

Die FAQ (Frequently Asked Questions, deutsch: häufig gestellte Fragen) sollen Ihnen einen kurzen Überblick über die näheren Einzelheiten der entsprechenden Maßnahmen geben. Die Ausführungen gelten als allgemeine Hinweise im Umgang mit den sich aufdrängenden Fragestellungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Die Entscheidung im Einzelfall obliegt nach wie vor den Finanzämtern, den Kommunen bzw. den weiteren Ansprechpartnern. Bitte beachten Sie, dass das Dokument laufend an die aktuelle Situation und die sich ergebenden Fragestellungen angepasst wird.

 

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*Quelle/Fremdlink bundesfinanzministerium.de

Diese FAQ erläutern wichtige Fragen zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld.

 

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*Quelle/Fremdlink Bundesgesundheitsministerium