Umsatzsteuer

Probleme mit der Umsatzsteuer?

Umsatzsteuer - Umsatzsteuerrecht - Mehrwertsteuer 

Vor der Einführung des Umsatzsteuergesetzes wurde die Umsatzsteuer als Mehrwertsteuer bezeichnet. Heute nennt man die beim Kauf von Waren und der Inanspruchnahme von Dienstleistungen zu entrichtende Steuer umgangssprachlich weiterhin Mehrwertsteuer. 

 

Mehrwertsteuer oder Umsatzsteuer?

Die Mehrwertsteuer ist eine Verbrauchersteuer und fällt bei jedem Verbraucherkauf an. Es gibt den regulären Mehrwertsteuersatz und den ermäßigten Mehrwertsteuersatz. Der reguläre Mehrwertsteuersatz fällt bei den meisten Dienstleistungen und Produkten an, der ermäßigte Mehrwertsteuersatz bezieht sich vor allem auf Waren, die für das alltägliche Leben benötigt werden. (Lebensmittel, Essen in Restaurants)

 

Die Umsatztsteuer wird auf jede Leistung oder Lieferung von einem Unternehmen erhoben. Die Umsatzsteuer besteuert den Leistungsaustausch zwischen zwei Parteien, den sogenannten Umsatz. Sie fällt immer dann an, wenn im Inland eine Dienstleistung durch ein Unternehmen erbracht oder eine Ware gegen Entgelt geliefert wird. Der Normal-Steuersatz beträgt 19 Prozent. Für bestimmte Umsätze gibt es eine Steuerbefreiung (§ 4 UStG) oder einen ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent. Unternehmer sind grundsätzlich verpflichtet die Umsatzsteuer zu entrichten. Sie können die Umsatzsteuer als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen, wenn sie die mit der Umsatzsteuer belasteten Güter und Dienstleistungen für unternehmerische Zwecke einsetzen.

 

Hinweis: Wegen der Coronapandemie hat die deutsche Bundesregierung  beschlossen, die Mehrwertsteuer temporär bis zum 31.Dezember 2020 auf 16 Prozent zu senken. Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz ist von sieben auf aktuell fünf Prozent gesunken.

 

Einnahmen aus der Umsatzsteuer von Oktober 2019 bis Oktober 2020 (in Milliarden Euro)

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