Familienstiftung - Vermögen dauerhaft erhalten

Die Familienstiftung bietet die Möglichkeit Vermögen dauerhaft zu sichern

Die Familienstiftung ist kein Steuersparmodell, dennoch kann sich diese Stiftungsart steuerlich lohnen. Es kommt auf die Gestaltung an - die Möglichkeiten sind vielfältig. Sie ist eine Unterart der rechtsfähigen Stiftung des Privatrechts. Bei der Familienstiftung wird das Vermögen in die Stiftung überführt, die fortan als Eigentümerin fungiert.

Überträgt ein Stifter sein Vermögen unentgeltlich in eine Familienstiftung, ist mit einkommenssteuerlichen Belastungen nicht zu rechnen. Das gestiftete Vermögen unterliegt aber der Erbschaftsteuer. Werden nur Ehegatten, Kinder, Stiefkinder und Nachkommen begünstigt, kommen der Familienstiftung die entsprechenden Freibeträge zugute. Die Unentgeltlichkeit schützt auch bei der Übertragung von Immobilien, wenn sie sich noch in der 10jährigen Spekulationsfrist befinden.

 

Familienstiftungen erwirtschaften nicht generell gewerbliche Einkünfte. Sie können ihre Einkünfte beispielsweise aus Vermietung und Verpachtung erzielen. Das gesamte Vermögen muss nicht notwendigerweise zum Betriebsvermögen - es kann auch zum privaten Vermögen - gehören. Wenn das der Fall ist, kann bspw. eine Immobile die länger als 10 Jahre im Besitz ist, steuerfrei verkauft werden.

 

Ausschüttungen an die Begünstigten (Destinatäre) unterliegen als Einkünfte aus Kapitalvermögen dem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent zuzüglich dem Solidaritätszuschlag. Diese führt die Stiftung für die Begünstigten ab. Weitere Formen der Familienstiftung sind die gemeinnützige Familienstiftung und die Familien Doppelstiftung.

 

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Aktuelle News und Steuerinformationen

Oktober 2021

Freibeträge bei Kindern: Übertragung nach Trennung der Eltern

Wie können der Kinderfreibetrag und Freibeträge für Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf nach Trennung der Eltern übertragen werden? Der BFH hat entschieden, dass bei dauernd getrennt lebenden Ehepartnern die Freibeträge nicht allein auf Antrag eines Elternteils übertragbar sind. *Quelle/Fremdlink deubner-steuern.de

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Oktober 2021

Verfassungswidrige Steuerzinsen: BMF klärt Verwaltungspraxis

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Höhe der Steuerzinsen ab 2014 für verfassungswidrig erklärt hatte, hat das BMF hierzu ein aktuelles Schreiben veröffentlicht. Erstmalige Festsetzungen von Nachzahlungs- und Erstattungszinsen werden demnach für die Zeit ab 01.01.2019 ausgesetzt. *Quelle/Fremdlink deubner-steuern.de

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Oktober 2021

Nießbrauch bei Aktien: So spart man Erbschaftsteuer

Frühzeitig vererben und dennoch Gewinne kassieren – auch beim Aktiendepot kann man einen sogenannten Nießbrauch vereinbaren. Das Ziel: Erbschaftsteuer sparen. So funktioniert Nießbrauch bei Aktien. *Quelle/Fremdlink deutsche-handwerks-zeitung.de

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Oktober 2021

Haus geerbt, was nun?

Nicht jeder, der im Testament bedacht wird, lässt gleich die Korken knallen. Denn selbst die tollste Villa kann zur Last werden, wenn sie nicht abbezahlt ist oder die Angehörigen darum streiten. Was dann zu tun ist, ein Überblick. *Quelle/Fremdlink sueddeutsche.de

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