Stiftungen – Steuerrechtlich Beratung

Familienstiftung, Gemeinnützige Stiftung, Rechtsfähige Stiftung, Verbrauchsstiftung,...

Möchten Sie Ihr Vermögen in eine gemeinnützige Stiftung einbringen? Oder planen Sie eine nicht-gemeinnützige Stiftung - z.B. Familienstiftung - zu gründen, die den Erhalt Ihres Vermögens dauerhaft sichert?

Ab welcher Summe ist eine Stiftung sinnvoll? Welche Vorteile bietet eine Stiftung? Was sollten Sie bei der Gründung einer Stiftung beachten? Das erfahren Sie auf dieser Seite.
 

Mehr als 22.000 rechtsfähige Stiftungen gibt es in Deutschland und über zwei Drittel haben ein Stiftungskapital von unter 1 Million Euro. Ziele der Stiftungen sind z. B. die Gemeinnützigkeit oder Vermögenserhaltung, um Vermögenswerte vor dem Zugriff des Finanzamts oder vor der Aufteilung durch die Erben zu schützen. Einige dieser Stiftungen sind Führungsgesellschaften mit Holdingcharakter: Das Vermögen bleibt erhalten und wird den Erben entzogen. Die Gründer unterwerfen mit der Stiftung ihr Vermögen einem bestimmten Zweck. Das Motiv muss dabei nicht immer die Allgemeinnützigkeit sein, sondern z. B. auch der Wunsch, das Lebenswerk zu erhalten oder das Unternehmen vor feindlichen Übernahmeversuchen zu schützen. Andere Stiftungen erfüllen einen doppelten Zweck und engagieren sich zusätzlich auch im gemeinnützigen Bereich.

 

Um eine Stiftung zu gründen, gibt es keinen konkreten Mindestbetrag, der einer Stiftung zugewendet werden muss. Jedoch muss die dauerhafte und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks gesichert sein (§ 80 Abs. 2 BGB). Eine Ausnahme ist die Verbrauchsstiftung. Der Grundstock sowie spätere Zustiftungen sind nicht ertragssteuerpflichtig. Sie können jedoch der Erbschaft- und Schenkungssteuer unterliegen.

 

Gemeinnützig oder nicht-gemeinnützig?

Stiftungszweck ist entscheidend!

Die häufigste Form der Stiftung ist die gemeinnützige Stiftung. Verfolgt eine Stiftung einen gemeinnützigen Zweck, erhält sie nach der Prüfung durch die Stiftungsbehörde und der Genehmigung des Finanzamts den Status der Gemeinnützigkeit und damit verbundene Steuervorteile. Gemeinnützige Stiftungen können Institutionen wie z. B. eine kulturelle Einrichtung oder die Krebshilfe begünstigen oder auch selbst tätig werden. 

 

Privatnützige Stiftungen, wie die Familienstiftung, kommen nicht in den Genuss der Steuerbefreiung. Ihr Zweck liegt alleine in der Sicherung von Vermögen und der Versorgung der Familie und dient somit nicht dem Gemeinwohl. Die Zuwendungen an die Familie zur Sicherung von deren Versorgung, mindert nicht die Einkünfte der Stiftung und ist daher nicht steuerbegünstigt. Sie sind wie Ausschüttungen aus Kapitalgesellschaften zu sehen. Wie sie trotz allem steuerliche Vorteile nutzen lesen Sie hier.

 

 

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